2024

Nach 37 Jahren ist Schluss

 

Jürgen Rothe wurde feierlich vom Lektorenamt entpflichtet

 

Der Sonntag „Rogate“ war ein ganz besonderer Sonntag für unsere Kirchengemeinde. Jürgen Rothe wurde nach 37 Dienstjahren auf eigenen Wunsch von seinen Aufgaben als Lektor in der Kirchengemeinde entpflichtet. In diesen 37 Jahren hatte Jürgen Rothe die Kirchengemeinde aktiv und kreativ mitgeprägt und mitgestaltet.

Es hätte nicht passender sein können, dass am Sonntag „Rogate“ dieser feierliche Gottesdienst abgehalten wurde. „Betet/Bittet“ ist die Übersetzung für diesen Beinamen aus dem Lateinischen, und was würde besser zu einem Lektor passen, der so viele Jahre mit und für seine Gemeinde gebetet hat?

Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte Pfarrer Matthias Schricker neben Jürgen Rothe und dessen Ehefrau Elisabeth auch Pfarrer Roland Böhmländer aus Cham, der für den Lektorendienst im Dekanat zuständig ist, sowie Wolfgang Rothe, den Sohn des Lektors, selbst Pfarrer und Organist, der es sich nicht nehmen ließ, an diesem feierlichen Gottesdienst selbst an der Orgel zu spielen.

1987 wurde Jürgen Rothe in das Amt des Lektors eingeführt. Man wurde damals schon ein wenig ins kalte Wasser geworfen, so beschreibt Jürgen Rothe seinen Dienstbeginn selbst. Aber in den 37 Jahren sei er in die Aufgabe „hineingewachsen“, und wer einmal einen Gottesdienst mit ihm erlebt hat, kann dies nur bestätigen.

Routiniert und sicher, wortgewandt und einfühlsam gestaltete er seine Gottesdienste bis heute. Jetzt, nach 37 Jahren, bat er um die „Entpflichtung“. Diesem Wunsch kam die Evangelische Landeskirche natürlich nach, und so verlas Pfarrer Böhmländer die Dankesurkunde der Landeskirche für 37 treue Dienstjahre als Lektor in der Kirchengemeinde und darüber hinaus.

Gertraud Häusler, die Vertrauensfrau im Kirchenvorstand, überreichte Jürgen Rothe ein kleines Geschenk und dankte auch Elisabeth Rothe für die Unterstützung und „Freistellung ihres Mannes“ über so lange Zeit.

Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst darüber hinaus durch den Langdorfer Chor „una terra“, der mit mehreren Gesangsstücken mit Gitarren- und Violinbegleitung beeindruckte. Eine kleine Abordnung unseres Kirchenchores drückte den großen Dank der Kirchengemeinde an Jürgen Rothe durch ein Überraschungsständchen aus. Auf die Melodie des Liedes „Danke für diesen guten Morgen“ wurde im selbstgedichteten Text auf die Vielfältigkeit der Tätigkeiten von Jürgen Rothe in unserer Kirchengemeinde hingewiesen.

Neben der Lektorentätigkeit glänzte JürgenRothe mindestens einmal im Jahr mit seiner Drehorgel beim Faschingsgottesdienst. Er war auch viele Jahre im Kirchenvorstand aktiv und organisiert nach wie vor gemeinsame Mittagessen in regionalen Gasthäusern.

Susanne Keilhauer und Gerd Jähne wirkten an dem Gottesdienst ebenfalls mit. Nach dem Segen wurde im Gemeinderaum noch bei Kaffee und Kuchen gefeiert und gratuliert.

 

Klaus Pister

Kirche … Ansprech – Bar

Unter diesem Motto lud Pfarrer Matthias Schricker zu einem außergewöhnlichen Kirchenbesuch ein.

Wolfgang Rothe, seines Zeichens ev. Pfarrer, Organist und Musiker, gestaltete einen musikalischen Abend ganz besonderer Art.
Die Kirche nebst Gemeinderaum wurde in eine „Bar“ verwandelt;
Wolfgang Rothe unterhielt die zahlreichen Besucher mit Jazzmusik an seinem Keyboard; und natürlich gab es auch – wie es in einer Bar üblich ist – Cocktails und kleine Häppchen.
Die Veranstaltung fand großen Zuspruch und alle waren sich einig: So etwas kann es ruhig öfter geben!
 
Isolde Jähne

 

Weltgebetstag 2024: ein Friedensgebet für das Heilige Land

Auch in diesem Jahr wurde der Weltgebetstag in unserer Gemeinde gefeiert, in Bodenmais und in Regen. Aufgrund der aktuellen Ereignisse in Israel und im Gazastreifen wurde in unserem Dekanat ein Friedensgebet erstellt, das in beiden Gottesdiensten zum Einsatz kam. Pfarrer Michael Rummel aus Furth im Wald hatte hierzu eine Powerpoint-Präsentation zur Verfügung gestellt, die einen Rückblick auf die politische Entwicklung seit der Gründung des Staates Israel von 1948 bis 2023 zeigte, aber auch das Heilige Land als Heimat dreier Religionen, nämlich Christentum, Judentum und Islam anschaulich schilderte. In Bethlehem in Palästina wurde Jesus geboren, er wuchs am See Genezareth im heutigen Israel auf und starb in Jerusalem, das heilig ist für Juden, Christen und Muslime.

In Regen wird der Weltgebetstag seit vielen Jahren ökumenisch gefeiert. Dieses Mal war der Katholische Frauenbund der Gastgeber. Gemeindereferentin Carola Schneid konnte über 70 Gäste begrüßen. Sie hatte auch für das beeindruckende Bodenbild gesorgt, um das während des Gottesdienstes ein Band des Friedens geknüpft wurde. Anschließend waren alle eingeladen, eine Friedenskerze anzuzünden. Daniela Seltsam-Schricker las die Seligpreisungen aus dem Matthäusevangelium. Petra-Wulff-Werner, und Katrin Ertl baten zusammen mit Anneliese Schauberger und Waltraud Wirthl in den Fürbitten um Kraft und Hilfe und für Frieden im Heiligen Land und in der ganzen Welt. Das Vaterunser und der Segen, gesprochen von Elisabeth Hofbauer und Gertraud Häusler beendete das Friedensgebet. Ein kräftiger Gemeindegesang umrahmte die Feier, die Lieder aus dem Gotteslob wurden von Siegfried Elstner auf dem E-Piano gekonnt begleitet.

In Bodenmais hatten Marlies Sand, Jutta Leibfried und Brigitte Schönfelder eine sehr nachdenkliche und besinnliche Gebetsstunde gestaltet. Beim anschließenden Beisammensitzen wurden Köstlichkeiten aus den Nahen Osten, die von den Frauen liebevoll zubereitet worden waren, verköstigt und intensive Gespräche geführt.

Gertraud Häusler

 

Faschingsgottesdienst 2024

Faschingsgottesdienst in der Auferstehungskirche

 

Am Faschingssonntag lud Pfarrer Matthias Schricker wieder zu einem „etwas anderen“ Gottesdienst in die Regener Kirche ein und das Schöne daran, mehr als 50 Interessierte folgten der Einladung. „Was war denn „anders“ an diesem Gottesdienst“ fragen Sie sich?  Nun, das lässt sich nicht nur in Worte fassen, sondern dazu braucht es auch ein paar Bilder, denn die sagen ja bekanntlich mehr als Tausend Worte.

  1. Gertraud Häusler, verlas das Evangelium und kündigte die Bibelstelle in bestem Regener Dialekt ebenso an, wie die Tatsache, „dass der Pfarrer anschließend in seiner Predigt no drüber redn wird“.  Dem Evangelium folgte dann eine Predigt in Reimform, humorvoll, aber dennoch tiefsinnig zum Thema: wie soll man den Splitter aus dem Auge des anderen entfernen, wenn man den Balken im eigenen Auge nicht sieht.
  2. Jürgen Rothe begleitete auf seiner Drehorgel im feschen Faschingsoutfit in gewohnt professioneller Manier und sorgte für stimmungsvolle Intonation
  3. Im Anschluss an die Abendmahlsfeier lud Matthias Schricker zu Krapfen und Kaffee in den Gemeinderaum ein. Daniela Seltsam-Schricker hatte mit ihrem Team die Kaffeetafel wieder wunderbar eingedeckt und alles bestens vorbereitet.

3 gute Gründe, warum auch Sie beim nächsten Mal dabei sein sollten. Helau!

Klaus Pister

Unser Mitarbeiterabend 2024

 

Im Zeichen der diesjährigen Jahreslosung stand unser Mitarbeiter-Dank- Abend in diesem Jahr. Die Freude war riesig, dass sich so eine stattliche Anzahl in unserer Regener Kirche versammelt hatte.

Nach einer Begrüßung und einem Sektempfang ging Pfarrer Schricker in einer kurzen Andacht auf die Worte des Apostels Paulus näher ein, ihren Ursprung, ihre Bedeutung für die damalige Zeit und für die Gegenwart.

Einen Einblick in die Breite des Angebotes unserer Kirchengemeinde konnte man bekommen, als in einem launigen Fragespiel die jeweils in ihrem Bereich aktiven Teilnehmer gebeten wurden sich zu erheben. Und in einem filmischen Rückblick auf das Gemeindefest vom vergangenen Sommer konnte man sich nochmals davon überzeugen, was unsere Gemeinde auf die Beine zu stellen vermag.

Zum Schmunzeln und Nachdenken regte dann Max von Schnurrbein, seines Zeichens Bassstimme des Kirchenchores, an, indem er einige seiner selbst verfassten Gedichte zum Vortrag brachte, und zwischendrin gab es immer wieder Musik auf höchstem Niveau durch die Band „Salt, Swing und Pepper“, die schon seit Jahren für die musikalische Unterhaltung sorgt.

Auf den liebevoll dekorierten Tischen des Gemeinderaumes gab es dann bei guten Gesprächen nicht nur reichlich zu essen und zu trinken, sondern das Organisationsteam um die Pfarrersgattin Daniela Seltsam- Schricker hatte auch auf jedem Platz ein kleines Dankeschön in Form eines Gutscheines für ein Eisessen platziert. Kurzum, jeder und jede, der/die sich hier einbringt, weiß, dass sein Beitrag zum Gemeindeleben sehr geschätzt wird und das trägt hoffentlich mit dazu bei, die Teilnehmer auch in Zukunft für ihre Mitarbeit zu motivieren.

Christian Koller